Armin Thalhofer

SPOTGen3/SPOT Trace

Als erste Ausrüstungsgegenstände möchte ich kurz die beiden SPOT GPS-Sender beschreiben die ich dabei habe. Warum gerade die beiden Gadgets gleich zu Beginn? Ganz einfach, weil ich hoffe, dass diese Ihren Dienst zum Aufzeichnen meiner Route problemlos im Hintergrund tun und ich die beiden GPS-Sender hoffentlich nie für einen Ernstfall in Anspruch nehmen muss.

SPOTGen3

Dabei hab ich zum einen den SPOTGen3, der in erster Linie meiner Sicherheit im Notfall dienen soll. Nebenzu soll dieser meine Route über die komplette Zeit aufzeichnen. Diesen kleinen Sender werde ich die ganze Zeit am Mann haben und er dient mir, neben der Notruffunktion auch dazu, standardisierte Nachrichten an Familie und Freunde zu übertragen, wenn ich mal weder Internet noch Mobilfunknetz zur Verfügung habe.

Doch wie funktioniert das ganze?

Das Gerät lokalisiert sich laufend mit Hilfe von GPS-Satelliten und ist somit immer online. Wenn nun eine der Nachrichtentasten gedrückt wird, wird diese Nachricht an einen der 32 Kommunikationssatelliten übertragen, von dort aus an eine Bodenstation weitergleitet, die dann diese Nachricht über das entsprechende Netz (Internet/Mobilfunk) an die hinterlegten Empfänger verteilt.

Im Falle eines Notrufs durch Drücken der SOS-Taste in lebensbedrohlichen Situationen kommt folgende Rettungskette in Gang: Der SPOT bestimmt die Position über die GPS-Satelliten, sendet eine SOS-Nachricht mit höchster Priorität incl. der GPS-Koordinaten an die Rettungszentrale GEOS. Diese steht 24 Stunden/7 Tage die Woche zur Verfügung.

Die GEOS Rettungszentrale verständigt die hinterlegten Notfallkontakte und sendet die zuständigen Rettungskräfte in der Nähe zu den Notfall-Koordinaten. Zudem gibt GEOS die hinterlegten Notfallinformationen an die Rettungskräfte weiter.

Des weiteren habe ich an Bord den kleinen Bruder des SPOTGen3, den SPOT Trace, der auf meine Dicke aufpasst. Dieser Sender ist im Moped verbaut und funktioniert grundsätzlich auf der selben Basis wie der SPOTGen3. Mit einem Bewegungssensor versehen, der den SPOT aktiviert, sobald meine Dicke bewegt wird, bekomme ich eine Email mit dem entsprechenden Hinweis und das Tracking beginnt automatisch. Wenn das Moped zum Stillstand kommt, geht der Sender in Ruhezustand und aktiviert sich erst bei Bewegung wieder selbstständig. Dies hat für mich neben der Sicherheit, mein Moped im Notfall tracken und die Daten den örtlichen Behörden zur Verfügung stellen zu können, den weiteren Vorteil, dass die gesamte Route auch hierüber aufgezeichnet wird. Der große Vorteil des SPOT Trace beseht für mich darin, dass er sich bei Bewegung automatisch aktiviert und ich Reisedaten auch dann aufgezeichnet habe, wenn ich den SPOTGen3 mal vergessen sollte zu aktivieren.

Alles in allem ein beruhigendes Gefühl mit der Hoffnung, den Ernstfall nie erfahren zu müssen…

#spotgehabt 😉