Armin Thalhofer

Abenteuer Uganda

 (English text below)

Uganda entpuppte sich als mein bisher größtes Abenteuer in Afrika. Ich wusste im Vorfeld rein gar nichts über das Land, lediglich den Namen Idi Amin brachte ich mit Uganda in Verbindung. Dazu hatte ich das Bild eines dicklichen Militärs aus meiner Kindheit im Kopf. Idi Amin war nach einem Militärputsch 1971 für acht Jahre Präsident des Landes und hatte es mit äußerst harter Hand geführt und dadurch den unrühmlichen Spitznamen „The Butcher of Uganda“ bekommen.

Idi Amin

Gemeinsam mit Kinga (@onherbike) und Rico (@ricogerber) hatte ich die Grenze zu Uganda überschritten. Drei Solorider vereint unterwegs. Entgegen unserer ursprünglichen Planung sind wir aufgrund der weiteren Regenfälle in der Nacht, nicht über den kleinen Grenzübergang am Mount Elgon gefahren.  Die Strecke soll in einem deutlich schlechteren Zustand als die „normalen“ Pisten sein und somit bereits bei trockenen Bedingungen eine Herausforderung darstellen. Auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen wollten wir uns dieser und dem damit einhergehenden Risiko nicht stellen. Wir wählten daher den großen Grenzübergang in Malaba. In weniger als einer Stunde waren wir durch, es wurde scheinbar immer einfacher, je südlicher wir kamen.

Durch die geänderte Route schafften wir es am selben Tag noch bis nach Jinja am Lake Victoria. Etwas nördlich davon entdeckte Kinga zufällig „The Haven“, eine Lodge mit Campingplatz und traumhaftem Blick auf den Victoria Nil. Ein wahrer Zufluchtsort für ermüdete Biker, an dem wir unsere Zelte aufschlugen. Wir wollten zwei Nächte hier bleiben bis sich Kinga dann mit Joao (@joaoaroundtheworld), einem weiteren Solorider, hier treffen und mit ihm gemeinsam die Gegend erkunden wollte. Joao ist Portugiese, lebt seit Anfang des Jahres in Kampala und leitet für eine portugiesische Firma ein Straßenbauprojekt. Zwischen seinen Projekten nimmt er sich immer wieder eine Auszeit und reist ebenfalls in Etappen alleine um die Welt. Kurz nach seiner Ankunft waren wir schon tief im Erfahrungsaustausch und schnell wurde klar, dass wir diesen traumhaften Ort an diesem Tag wohl nicht mehr verlassen werden. Zudem stellte sich heraus, dass die Lodge einem Deutschen gehört, der am nächsten Tag von seinem Heimatbesuch wieder zurück sein sollte.

Victoria Nil von der “The Haven” Terrasse
ständige Beobachter

Rainer, der nun fünfte Solorider in unserer Runde, war 2002 von Deutschland aus mit seinem Motorrad nach Afrika aufgebrochen, ist zuerst in Südafrika hängen geblieben und hat vor 14 Jahren dann hier in Uganda die Lodge aufgebaut. Fünf Solorider auf einem Fleck. Das gibt es, abseits von organisierten Treffen, wohl eher selten.

Rico, ich, Rainer, Kinga, Joao (von links)

Am Samstag, nach nunmehr fünf Tagen in „The Haven“, trennten sich unsere Wege. Kinga flog nach Europa um eine kurze Auszeit zu nehmen, Joao musste zurück an sein Projekt und Rainer bot Rico und mir an, mit ihm gemeinsam am nächsten Tag in Richtung Kidepo Nationalpark im Norden Ugandas, nahe der Grenze zum Südsudan aufzubrechen.

lokale Spezialität – geröstete Heuschrecken

Auf einsamen Pisten, immer abseits der Hauptstraßen, fuhren wir durch abgelegene Dörfer, die oftmals nur aus wenigen Lehmhütten mit Strohdächern, meist in Kreisform angeordnet, bestanden. Bilder, die ich von Afrika aus meiner Kindheit/Jugend im Kopf hatte und nicht dachte, dass es diese klassische Art des Kraals heute überhaupt noch gibt.  

Die Pisten gaben beide Tage alles her, was das Offroad-Fahrerherz begehrte. Schotterbelag wechselte sich mit felsigen, lehmigen, teils sandigen und meist extrem staubigen Abschnitten ab, durchzogen mit Schlaglöchern aller Größen, Wellblech oder tiefen, ausgetrockneten Spurrillen. Diese ließen die extremen Bedingungen während der gerade zu Ende gehenden Regenzeit nur erahnen. 

Mit teils mehr als 100 km/h bretterten wir über die Pisten.  Auf den mit tiefen Spurrillen durchzogenen Pisten der sprichwörtliche Ritt auf der Rasierklinge, waren die befahrbaren Erhebungen dazwischen oftmals nur rund 20 Zentimeter breit. Höchste Konzentration und Weitblick waren oberstes Gebot, konnte jede noch so kleine Unaufmerksamkeit, jeder Fahrfehler fatale Folgen haben.

Ab ca. 80 km/h bügelte das Fahrwerk die Wellblechrillen und kleinen/mittleren Schlaglöcher perfekt aus, bei den größeren versuchte ich mit gezielten Gasstößen zumindest das Vorderrad darüber zu heben. Ebenso war das die Taktik bei den zahlreichen, bis zu einem halben Meter hohen Hügel, die sich quer über die Pisten spannten und unter denen sich Wasserdurchlassrohre befanden. Um auf der Gegenseite nicht immer mit dem Vorderrad zu stark in die Federung einzutauchen und damit Gefahr zu laufen, dass das Hinterrad dabei den Bodenkontakt verlor und die gesamte Fuhre instabil zu werden drohte, stellte sich ein kleiner Sprung über die Hügel als die beste Alternative dar. Zudem machte es unheimlich Spaß die Dicke so zu bewegen. 

An einem dieser Hügel sah ich zu spät, dass sich dahinter ein großes Schlagloch befand. An ausweichen war nicht mehr zu denken und so versuchte ich beherzt mit noch mehr Schwung darüber zu springen. Was mir auch gelang…teilweise. Das Vorderrad landete auf ebenem Untergrund, das Hinterrad allerdings schlug mit voller Wucht im Loch ein. Ein kreischendes Geräusch folgte und ich dachte schon an das Schlimmste: einen Platten, ein defektes Federelement oder gar eine zerstörte Felge als ich das Moped schlingernd zum Stillstand brachte. Doch ich hatte Glück, es hatte lediglich den Spritzschutz abgerissen, der sich dann allerdings zwischen Kardan und Reifen verkeilte und aufgrund der Reibung am Reifen das Geräusch verursachte und zu einem Klumpen Plastik verschmolz. Mein erster Schaden den ich zu verzeichnen hatte, der aber durchaus verkraftbar war.

Für mich war es eh faszinierend, was Räder, speziell die Reifen, sowie das Fahrwerk so alles wegstecken. Da Physik nicht zu meinen Lieblingsfächern in der Schule zählte, kann ich die realen Kräfte, die auf diese Teile wirken, nicht wirklich nachvollziehen, sie müssen für mein Verständnis aber unfassbar groß sein.

Rico hatte bei einer ähnlichen Situation ein paar Kilometer weiter weniger Glück. Seine Husky kam ins Schleudern, er erwischte zwei weitere Schlaglöcher und stürzte. Glücklicherweise hat er sich nicht ernsthaft verletzt und sein Moped, außer ein paar Kratzern, nichts abbekommen.

Kurz vor der Dämmerung erreichten wir den Nationalpark, auf dem Weg zum Campingplatz sahen wir in atemberaubender Landschaft zahlreiche Wasserbüffel und Antilopen, gepaart mit einem wunderbaren Licht- und Schattenspiel der untergehenden Sonne.

Kidepo Nationalpark

Gemeinsam mit Rico ging’s Tags darauf weiter Richtung Murchison Falls Nationalpark an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo (DRC), in dem es noch mehr Tiere geben sollte. Wir wollten die Chance in Uganda nutzen, mit den Motorrädern durch den einen oder anderen Park zu fahren, ist es in den anderen Ländern aus Sicherheitsgründen meist nicht erlaubt. Die Strecke dahin führte zwei Tage lang wieder durch die abgelegensten Gebiete und über abenteuerliche Pisten.

Im Nationalpark angekommen, trafen wir bereits nach wenigen Kilometern auf Rotschildgiraffen direkt am Wegesrand. Antilopen, Gazellen, Jackson Kuhantilopen, Warzenschweine und Wasserbüffel kreuzten immer wieder unseren Weg. Die Tiere waren hier weniger scheu als am Rande der Nationalparks in Kenia. Wir befanden uns mitten drin statt nur dabei…

Rotschildgiraffen
Warzenschwein

Und plötzlich sahen wir eine Herde Elefanten. Was wir anfangs nicht bemerkten, dass wir in mitten der Herde angehalten hatten. Rechts und links der Piste sahen wir die imposanten Tiere aus nächster Nähe. Plötzlich fiel uns auf, dass wir von den Elefanten mit erhobenem Rüssel und wackelnden Ohren beobachtet wurden…eine unverkennbare Drohgebärde. Daher entschlossen wir uns umgehend weiter zu fahren…eine gute Entscheidung. Kaum die Mopeds gestartet, hörte ich das laute Tröten eines Elefanten hinter uns und sah, wie dieser Kurs auf uns nahm…nochmals Glück gehabt.

höchste Zeit abzuhauen

Die Piste auf dem ca. 40 km langen Weg zum Campingplatz bot wieder Afrika vom allerfeinsten. Beängstigen konnte mich mittlerweile kein Pistenzustand mehr, hatte ich doch schon unzählige Kilometer Fahrpraxis auf Schotter, Felsen, Lehm, sandigen Abschnitten und Matsch hinter mir. Lediglich die Erfahrung mit Tiefsand fehlte noch. Doch diese sollte nicht lange auf sich warten lassen. Plötzlich galt es eine knapp 200 m lange tiefsandige Strecke zu bewältigen. Konzentriert rief ich alles ab, was ich bei den Trainingstagen im BMW-Endouropark Hechlingen gelernt hatte: Gewicht nach hinten verlagern, moderates Tempo, den Lenker nur ganz leicht führen, das Moped immer auf Zug halten und vor allem: zwei Finger an die Kupplung und lächeln…letzteres viel mir von Meter zu Meter schwerer. Meine Dicke entwickelte zwischen meinen Beinen ein bisher nicht gekanntes Eigenleben und schlingerte von einer Seite zur anderen.  Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass sie mit mir und nicht ich mit ihr fuhr. Das Schlingern nahm zeitweise bedrohliche Ausmaße an, ich hatte den Eindruck, sie möchte sich in den Busch abseits der Piste verdrücken, doch irgendwie gelang es mir doch, auf dem Moped stehen zu bleiben und einigermaßen Kurs zu halten. Ich sah das Ende des Abschnitts auf mich zukommen und erkannte in der Mitte wieder festgefahrenen Sand und steuerte auf diesen zu…allerdings zu spät. Ich machte meinen ersten gravierenden Fahrfehler: Ändere nie die Linie, die du dir 30/40 Meter voraus ausgewählt hast. Und so kam was kommen musste. Ich erwischte die „Auffahrt“ auf den festen Abschnitt in einem zu spitzen Winkel, der Rand brach unter der Last des Vorderrades weg und nach ein paar Metern verzweifeltem Kampf warf mich meine Dicke zum ersten mal ab. Links über den Lenker ging es nach vorne, ich schlug mit Rücken und Kopf auf der Piste auf. Glücklicherweise hatte ich außer einem abgerissenen Sonnenschild am Helm und einer leichten Prellung am Rücken nichts zu beklagen. Meine Dicke lag am Rand des festen Mittelstreifens auf dem linken Zylinder und Koffer, grad so, als wäre sie nur müde und wollte sich ausruhen.

Kurz nach Überquerung des Nils mit einer Fähre erreichten wir unseren Campingplatz, der Teil der River Nile Lodge war. Auf der Terrasse genossen wir unser obligatorisches Feierabendbier mit traumhaftem Blick auf den Nil, der in diesem Abschnitt Revier zahlreicher Nilpferde und Krokodile ist. Nachts wachte ich von einem ungewöhnlichen, rupfenden Geräusch auf. Vorsichtig öffnete ich mein Zelt und sah in wenigen Metern Entfernung ein ausgewachsenes Nilpferd grasen…welch faszinierendes Bild in dieser mondhellen Nacht.

Wir legten einen weiteren Ruhetag ein um unsere Akkus etwas aufzuladen. Ich merkte, wie die Reise langsam an meinen Kräften zehrte. Ich brauchte immer öfter einen Tag Pause zwischen den Reisetagen. Vor allem die letzten vier Tage verlangten von mir einiges ab. Knapp 1.100 km, davon rund 800 km offroad, ständig stehend und hochkonzentriert, leerten meinen Energiespeicher merklich. Ich meinte mein Alter zu spüren, bin ich doch fast 20 Jahre älter als Rico und meine Dicke rund 150 kg schwerer als seine Husky.

Und dass ein Ruhetag nicht mehr ausreichte, wurde mir am nächsten Tag bewusst. Bereits nach weniger als 50 Km auf der Piste raus aus dem Nationalparkt schmerzten die Schultern, die Fußsohlen brannten und die Beine waren müde vom dauernden Stehen. Rico ging es ähnlich, daher beschlossen wir, nicht die direkte Linie Richtung Ruanda auf weiteren Pisten zu nehmen, sondern einen Umweg auf geteerten Straßen in Kauf zu nehmen.

In Kigali, der Hauptstadt Ruandas, verabschiede ich mich zum zweiten mal auf meiner Reise von Rico und verlasse das Land über eine Schleife im Süden entlang der hügeligen burundischen Grenze. Die Piste führte durch Wälder und unzählige Bananenplantagen, sowie durch abgelegene Dörfer mit lächelnden oder mit großen Augen staunenden Kindern und Erwachsenen in Richtung Tansania.

Bananengebiet im Süden Ruandas

Kilimandscharo, Usambara-Berge und Indischer Ozean an der Ostküste des Landes sind meine nächsten Ziele…doch dazu später mehr…

Uganda turned out to be my biggest adventure in Africa so far. I didn’t know anything about the country, only the picture of a thick military called Idi Amin was connected to Uganda in my head. After a  military coup in 1971 he was the president of the country for eight years and had led it with an extremely hard hand and therefor gotten the inglorious nickname “The Butcher of Uganda”.

Together with Kinga (@onherbike) and Rico (@ricogerber) I had crossed the border to Uganda. Three solo riders united on the way. Contrary to our original planning we did not choose the small border crossing at Mount Elgon due to the further rainfalls at night.  The track should be in a much worse condition than the “normal” pistes and therefore a challenge even in dry conditions. Due to our previous experiences we did not want to face this risk. Therefore, we chose the big border crossing in Malaba. In less than an hour we were through, it seemed to get easier and easier the further south we came.

Due to the changed route we made it to Jinja at Lake Victoria on the same day. A little further north Kinga by chance discovered “The Haven”, a lodge with a campground and a fantastic view of the Victoria Nile. A true refuge for tired bikers, where we pitched our tents. We wanted to stay here for two nights until Kinga met Joao (@joaoaroundtheworld), another solo rider, and wanted to explore the area with him. Joao is Portuguese, has lived in Kampala since the beginning of the year and manages a road construction project for a Portuguese company. Between his projects he takes time off and travels around the world in stages. Shortly after his arrival we were already deep in the exchange of experiences and soon it became clear that we will probably not leave this fantastic place on the same day. In addition, it turned out that the lodge was owned by a German, who was going to be back the next day from his visit to Germany.

Rainer, now the fifth solo rider in our group, set off from Germany to Africa with his motorcycle in 2002, first got stuck in South Africa and then set up the lodge here in Uganda 14 years ago. Five solo riders in one spot. That is, apart from organized meetings, rather rare.

On Saturday, after five days in “The Haven”, we parted ways. Kinga flew to Europe to take a short break, Joao had to return to his project and Rainer offered Rico and me to set off with him the next day towards Kidepo National Park in northern Uganda, near the border to South Sudan.

On lonely gravel roads, always off the main roads, we drove through remote villages, which often consisted of only a few mud huts with thatched roofs, mostly arranged in a circle. Pictures that I had in mind from my childhood/youth and didn’t think that this classical kind of Kraal still exists today.  

Both days the tracks gave everything what the offroad driver’s heart desired. Gravel pavement alternated with rocky, loamy and partly sandy and mostly extremely dusty sections, potholes of all sizes, corrugated roads or deep, dried out ruts. These only gave a glimpse of the extreme conditions that must reign here during the rainy season, which was just coming to an end. 

With partly more than 100 km/h we drove over the pistes. On the tracks with the deep ruts, the proverbial ride on the razor blade, the drivable parts in between were often only 20 centimeters wide. Highest concentration and farsightedness were our top priority, every little inattention, every driving mistake could have had fatal consequences.

From about 80 km/h the suspension ironed out the corrugated iron grooves and small/medium potholes perfectly, with the larger ones I tried to lift at least the front wheel over them with targeted gas impacts. It was also the tactic for the numerous humps, up to half a meter high, which stretched across the slopes and under which there were water pipes. In order not to impact with the front wheel to roughly on the opposite side while the rear wheel was still in the air, a small jump over the hills presented itself as the best alternative. It was also a lot of fun to move the fatty this way. 

On one of these hills I realized too late that there was a big pothole behind. There was no way to avoid it and so I tried to jump over it with even more momentum. Which I also succeeded…partially. The front wheel landed on flat ground, but the rear wheel hit the hole with full force. A screeching noise followed and I already thought of the worst when I slowed down the motorbike with a wobble: a flat tire, a broken suspension or even a destroyed rim. But I was lucky, it had torn off only the splash guard, which wedged itself then however between cardan and tire and caused the noise and melted the plastic due to the friction at the tire. My first damage which I had to register, but which was quite bearable.

It was fascinating for me anyway, what wheels, especially the tires, as well as the suspension are capable of. Since physics wasn’t one of my favorite subjects at school, I can’t really comprehend the real forces acting on these parts, but they must be incredibly large for my understanding.

A few kilometers down the road, Rico had a similar situation. His Husky skidded, hit two more potholes and crashed. Fortunately, he didn’t seriously injure himself and his moped got nothing but a few scratches.

Shortly before dusk we reached the national park, on the way to the campsite we saw in breathtaking landscape numerous water buffalos and antelopes, paired with a wonderful light and shadow play of the setting sun.

Together with Rico we continued the next day towards Murchison Falls National Park at the border to the Democratic Republic of Congo (DRC), where there should be more animals. We wanted to take the chance in Uganda to drive with the motorcycles through one or the other park, it is usually not allowed in the other countries for safety reasons. The way there led through the most remote areas and over adventurous roads.

Shortly after arriving in the national park, we already saw giraffes just beside the road. Antelopes, gazelles, jackson hartebeests, warthogs and water buffalos crossed our way again and again. The animals were less shy here than at the edge of the national parks in Kenya. 

And suddenly we saw a herd of elephants. What we didn’t notice at first was that we had stopped in the middle of the herd. Right and left of the track we saw the impressive animals up close. Suddenly we noticed that we were being watched by the elephants with their trunks raised and ears wobbling…an unmistakable threatening gesture. Therefore, we decided to continue immediately…a good decision. As soon as the mopeds started, I heard the loud buzzing of an elephant behind us and saw how he was approaching us…lucky once again.

The road on the approximately 40 km long way to the campsite again offered Africa of the very finest. Meanwhile I wasn’t afraid of the condition of the roads anymore, as I had already had countless kilometers of driving experience on gravel, rocks, clay, sandy sections and mud behind me. Only the experience with deep sand was still missing. But this one shouldn’t be long in coming. Suddenly I had to master a 200 m long stretch of deep sand. Concentrated, I recalled everything I had learned during the training days in the BMW Endouropark Hechlingen: shifting weight to the rear, moderate speed, steering the handlebars only very lightly, keeping the moped always on pull and above all: two fingers on the clutch and smiling… the latter much heavier for me from meter to meter. My thickness developed a previously unknown life of its own between my legs and swung from one side to the other.  For the first time I had the feeling that she was riding with me and not I with her. The swinging took on threatening proportions at times, I had the feeling that she wanted to push herself away into the bush off the piste, but somehow I managed to stay on the moped and stay on course to some extent. I saw the end of the section coming towards me and recognized in the middle again deadlocked sand and headed towards it…but too late. I made my first serious driving mistake: never change the line you chose 30/40 meters ahead. And so came what had to come. I caught the “ascent” to the fixed section at a too sharp angle, the edge broke away under the load of the front wheel and after a few meters of desperate struggle my thickness threw me off for the first time. To the left over the handlebars it went forward, I hit with back and head onto the runway. Fortunately, I had nothing to complain about except a torn off sun shield at the helmet and a light bruise at the back. My thickness lay at the edge of the firm central strip on the left cylinder and suitcase, as if she was only tired and wanted to rest.

Shortly after crossing the Nile with a ferry we reached our campsite, which was part of the River Nile Lodge. On the terrace we enjoyed our obligatory evening beer with a fantastic view of the Nile, which in this section is the territory of numerous hippos and crocodiles. At night I woke up from an unusual plucking noise. Carefully I opened my tent and saw a full-grown hippo grazing in a few meters distance…what a fascinating picture in this moonlit night.

We took another rest day to recharge our batteries. I noticed how the journey slowly was draining my strength. I needed more and more often a day off between the travel days. Especially the last four days demanded a lot from me. Nearly 1,100 km, of which 800 km were offroad, constantly standing and highly concentrated, emptied my energy storage noticeably. I thought I felt my age, I am almost 20 years older than Rico and my thickness about 150 kg heavier than his Husky.

And I realized the next day that a rest day was no longer enough. Already after less than 50 km on the runway out of the national park my shoulders were aching, the soles of my feet were burning and my legs were tired from standing all the time. Rico had a similar situation, so we decided not to take the direct, offroad route to Rwanda, but to take a detour on paved roads.

In Kigali, Rwandas capitol I say goodbye to Rico for the second time on my journey and leave this country over a loop in the south along the hilly Burundi border. The road led through forests and countless banana plantations, as well as through remote villages with smiling or with big eyes amazed children and adults in the direction of Tanzania.

Kilimanjaro, Usambara Mountains and Indian Ocean at the east coast of the country are my next destinations…but more about that later…

Copyright © Armin Thalhofer

16 Kommentare

  1. Beeindruckender Bericht
    Wünschen dir weiterhin gute Fahrt freuen uns schon auf deine nächsten Eindrücke von deiner Reise. Alles Gute Volker und Karin

  2. Servus Armin,

    wieder ein toller Bericht. Meine Lieblingsstelle diesesmal…das Fahren im weichen Sand. Mich schauert es über den Rücken. Mich lockte man seinerzeit am Meeresstrand mit der pepackten 1100er GS bis ans Wasser zu fahren….für ein “schönes Foto”. In meiner völligen Unkenntnis was im tiefen Sand passiert, fuhr ich drauf los. Sehr zum Gelächter der Freunde. 🙂
    Wie ist es eigentlich mit dem Tankstellennetz? Du fährst ja doch viel Offroad bzw. Sandpiste. Ich denke, du wirst dich vorab erkundigen, wie es mit der Versorgung aussieht- oder?
    Gruß
    Ritsch

    1. Servus Ritsch,

      deine Lieblingsstellen bringen mich immer zum schmunzeln
      Vielen Dank für das Feedback! Freut mich sehr!
      Tanken ist hier nicht das große Problem, weil du immer wieder mal zumindest in die Nähe von größeren Ortschaften kommst. Aber so ca 300 km sollte es immer reichen…und oberste Regel: tanken wann immer möglich wenn man sich abseits bewegt
      Viele Grüße aus Tansania

      Armin

      1. Aufregend, spannend, sehr lebendig wie du erzählst. Und anscheinend immer mit einem Schutzengel an deiner Seite(oder hat der auf deiner Dicken noch Platz) Gönn dir ne Auszeit- deine Knochen werdens dir danken :). Freu mich auf deinen nächsten Bericht. Gruß Assi

  3. Aus gegebenem Anlass ein kurzer Hinweis:
    Zu jedem Kommentar bekomme ich zusätzlich eine E-Mail, auf die ich immer versuche zeitnah zu antworten. Auf der Seite zu antworten ist für mich unterwegs zu umständlich, da ich dazu immer online sein müsste um mich auf der Homepage einloggen zu können.
    Wenn Fragen dabei sind, die auch andere Leser interessieren könnten, versuche ich öffentlich zu kommentieren, wie grad eben bei dem Kommentar von Ritsch (Richard Bauer)
    Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen. Freut mich sehr!
    Schöne Grüße aus Tansania
    Armin
    PS: nächster Bericht ist bereits im Entwurf

  4. Hallo Armin, Danke für deine spannenden, interessanten mit Gänsehaut lesenden Berichte. Es ist sehr schön ein wenig teilhaben zu können, an deinen Erlebnissen. Du schreibst so gut, das ich bestimmt ein Buch kaufen würde- von dir. Grins…
    Paß weiter auf dich auf und nimm dir die Pausen die nötig sind, du hast ja keinen Stress. Grüße aus der Heimat Sandra

  5. Hallo Armin,

    wieder mal ein klasse Bericht und tolle Bilder.
    Ich bin immer ganz fasziniert und kann für kurze Zeit vom Alltag entfliehen und in Deine Welt eintauchen.
    Danke dass Du uns alle hier auf Deine spannende Reise mitnimmst.
    Viele Grüße aus dem Schwarzwald.
    Rainer

  6. Hallo Armin der Hammer wie Du erzählst man schließt danach die Augen und träumt sich zu deinen Erlebnissen super Klasse. Viele Grüße und weiterhin eine Gute Fahrt der Thomas vom Schweizer

  7. Hallo Armin, ich bin Dank deines Berichts wieder begeistert “mitgefahren”. An der Stelle mit den Elefanten ist mir dann eiskalt den Rücken runtergelaufen, da wir das gleiche damals in Namibia auch erlebt hatten. Allerings im Geländewagen… und ich konnte im Rückwärtsgang der Situation entkommen. Weiterhin alles Gute! Ich freue mich schon auf den nächsten Bericht… Bernie

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